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Yamadera

Der Tempel Yamadera (山寺) liegt malerisch in den Bergen nordöstlich der Stadt Yamagata. Die Tempelanlage zieht sich weit einen steilen Berghang nach oben, von dem Besucher hervorragende Ausblicke über das Tal haben. Der offizielle Name dieses 860 gegründeten Tempels der Tendai-Sekte lautet Risshakuji. Die im Volksmund gebräuchliche Bezeichnung Yamadera bedeutet im Japanischen wörtlich „Bergtempel“.

Der Fuß des Bergs liegt etwa fünf Fußminuten vom Bahnhof Yamadera entfernt, und vor Ort hat man sich mit Dutzenden Geschäften und Restaurants auf die zahlreichen Tempelbesucher eingestellt. Auf dem Weg vom Bahnhof zum Tempel passieren Sie auch ein kleines Besucherzentrum, das auf der anderen Seite der Brücke liegt.

In der frühen Heian-Zeit (794-1185) entsandte Kaiser Seiwa einen der bedeutendsten buddhistischen Priester des Landes in die Grenzregion Tohoku. Dieser Priester, Jikaku Daishi, gründete den Yamadera in der heutigen Präfektur Yamagata, die damals zur Provinz Dewa am äußersten nördlichen Rand des Reichs gehörte.

Der Yamadera ist auch deshalb bekannt, weil der renommierte Dichter Basho hier eines seiner berühmtesten Haikus verfasst hat. Im späten 17. Jahrhundert machte Basho auf seiner Reise ins nördliche Japan am Yamadera Station und komponierte ein kurzes Gedicht über die friedvolle Stille der Umgebung. Heute erinnern im unteren Bereich der Tempelanlage eine Statue und eine Felsinschrift mit dem berühmten Gedicht an Bashos Besuch.

Konponchudo, die Haupthalle des Yamadera

Am Fuß des Bergs befinden sich mehrere Tempelgebäude, darunter die Haupthalle des Yamadera, Konponchudo. Die aus Buchenholz errichtete Halle ist der älteste Bau der Tempelanlage und beherbergt buddhistische Statuen sowie eine Flamme, die vom Enryakuji-Tempel in Kyoto – dem Haupttempel der Tendai-Sekte – hierher gebracht wurde und angeblich seit der Gründung des Yamadera ununterbrochen brennen soll. Außerdem gibt es am Fuß des Bergs auch ein kleines Schatzhaus, dessen Eintritt kostenpflichtig ist.

Ein Fußweg führt den Berg hinauf zum oberen Bereich der Tempelanlage. Der etwa 30-minütige Aufstieg beginnt hinter dem Sanmon-Tor, das wenige Fußminuten von der Haupthalle entfernt liegt. Hier muss eine kleine Eintrittsgebühr entrichtet werden.

Ein Wanderer nähert sich dem Niomon-Tor/Der Okunoin-Bereich

Der Steinpfad führt in etwa 1.000 Stufen den Berg hinauf und ist damit eventuell nicht für alle Besucher problemlos zu bewältigen. Steinlaternen und kleine Statuen im umliegenden Wald verleihen der Strecke eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre. Unweit der Spitze passiert der Weg den massiven Felsen Mida Hora, dessen Form an den Amida-Buddha erinnert. Kurz dahinter steht das Niomon-Tor. Das im 19. Jahrhundert errichtete Tor zählt zu den neueren Gebäuden der Anlage und markiert den Beginn des oberen Tempelbereichs.

Hinter dem Niomon-Tor befinden sich über den Berghang verteilt zahlreiche weitere Tempelgebäude. Im Gegensatz zum Aufstieg durch den Wald schweift der Blick hier oben weit über das Tal. Links oberhalb vom Tor liegt die Kaisando-Halle, einer der berühmtesten Bauten des Yamadera, mit dem kleineren angrenzenden Nokyodo-Gebäude. Die Kaisando-Halle ist Jikaku Daishi, dem Gründer des Tempels, gewidmet, während im Nokyodo Sutras kopiert wurden.

Tempelgebäude im oberen Bereich der Tempelanlage

Hinter der Kaisando-Halle führen weitere Stufen hinauf zur Godaido-Halle. Der Bau stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und ragt über den Klippenrand hinaus. Von der Aussichtsplattform bietet sich Besuchern der schönste Blick auf das unter ihnen liegende Tal. An der Godaido-Halle endet der Fußweg – allerdings führt ein Pfad vom Niomon-Tor weiter den Berg hinauf zum Okunoin-Bereich. In der Daibutsuden-Halle wird eine große Statue des Amida-Buddhas aufbewahrt, die von außerhalb des Gebäudes zu sehen ist.

Südlich vom Yamadera und dem Bahnhof liegt der Unterhaltungskomplex Fuga no Kuni. Zu den verschiedenen interessanten Angeboten für Besucher zählen ein Museum, das sich Bashos Reise ins nördliche Japan widmet, sowie ein Museum für westliche Kunst, das Gemälde, Skulpturen und Keramik zeigt. Außerdem gibt es hier Restaurants und Geschäfte, in denen Besucher einkehren oder Souvenirs kaufen können.

Die Godaido-Halle

Der Blick von der Godaido-Halle mit dem Fuga no Kuni-Komplex im Vordergrund

Anreise und Fortbewegung

Der Yamadera-Tempel liegt etwa fünf Fußminuten nördlich vom Bahnhof Yamadera. Zum Unterhaltungskomplex Fuga no Kuni sind es vom Bahnhof zu Fuß etwa fünf Minuten in südöstlicher Richtung.

Der Bahnhof Yamadera wird von der JR-Linie Senzan bedient, die zwischen Yamagata und Sendai verkehrt. Günstige Verbindungen bestehen sowohl von Yamagata (ca. 20 Minuten, 240 Yen, 1 Zug/Stunde) als auch von Sendai (ca. eine Stunde, 840 Yen, 1 Zug/Stunde). Von Tokio aus erreichen Sie Yamadera in der Regel schneller über Sendai (Anfahrtsbeschreibung für Sendai).

Hinweise:

Yamadera-Tempel
ÖFFNUNGSZEITEN
08:00 bis 17:00
GESCHLOSSEN
Täglich geöffnet
EINTRITT
300 Yen (oberer Bereich)

Yamadera-Schatzhaus
ÖFFNUNGSZEITEN
08:30 bis 17:00
GESCHLOSSEN
Dezember bis Ende April
EINTRITT
200 Yen

Yamadera Basho-Gedächtnismuseum
ÖFFNUNGSZEITEN
09:00 bis 16:30
GESCHLOSSEN
29. Dezember bis 3. Januar
EINTRITT
400 Yen
ENGLISCH
Gut

Yamadera Goto-Kunstmuseum
ÖFFNUNGSZEITEN
09:30 bis 17:30 (Oktober bis April bis 17:00)
Einlass bis 30 Minuten vor Schließung
GESCHLOSSEN
Montags (bzw. am Folgetag, sofern der Montag ein nationaler Feiertag ist)
EINTRITT
800 Yen
ENGLISCH
Geringfügig

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