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    Japans nördlichste Insel und ein Paradies für Naturfreunde

    Akita

    Kakunodate /Tazawa / Nyuto Onsen

    Entspannen Sie im Sommer zwischen Bergen und Seen oder genießen Sie im Winter die verschneite Landschaft und die einzigartige Küche des Nordens.

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    Iwate hat zu jeder Jahreszeit herrliche Landschaften, köstliches Essen und faszinierende Feste zu bieten.

    Tohoku

    Präfektur Yamagata / Präfektur Fukushima / Präfektur Aomori

    Natur, Geschichte, kulinarische Spezialitäten, Skisport und Wanderungen: Ein Besuch in dieser Region belebt Körper, Geist und Seele.

    Niigata

    Sado-ga-shima / Naeba / Myoko Kogen / Echigo-yuzawa-Onsen

    Schnee, heiße Quellen und edler Sake

    Chiba

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    Das Tor zu Japan mit unzähligen fantastischen Sehenswürdigkeiten in günstiger Entfernung zur Hauptstadt.

    Tokyo

    Shinjuku / Akihabara / Asakusa

    Japans Hauptstadt und die am dichtesten bevölkerte Metropole der Welt

    Mie

    Kii-Halbinsel / Ise

    Der heiligste Schrein, herrliche Perlen und Samurai-Themenpark. Erleben Sie Tradition und Geschichte.

    Kyoto

    Arashiyama / Gion / Kurama

    Das historische und kulturelle Herz Japans

    Osaka

    Umeda /Namba /Shin-Sekai

    Eine der größten Städte Japans, bekannt für ihre gute Küche

    Fukui

    Fukui / Katsuyama / Obama / Tsuruga / Awara

    Probieren Sie berühmte Meeresfrüchte-Delikatessen wie Eismeerkrabbe und Kugelfisch und erleben Sie die vielen Kulturerbestätten Fukuis aus nächster Nähe.

    Hyogo

    Kobe / Toyooka / Himeji / Kinosaki

    Eine faszinierende Mischung aus Tradition und Moderne, reizvollen Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Köstlichkeiten

    San'in

    Präfektur Shimane / Präfektur Tottori

    Tokushima

    Iya-Tal / Tsurugi-san

    Verborgene Quellen und eine fantastische Landschaft inmitten einer unberührten Natur.

    Kochi

    Shimanto / Ashizuri-misaki

    Die perfekte Kombination aus unberührter Natur und tropischem Klima

    Hiroshima

    Miyajima / Iwakuni / Tomo-no-ura / Onomichi

    Geschichtsträchtiger Ort und weltweites Symbol für den Frieden

    Ehime

    Uwajima / Matsuyama / Ishizuchi-san

    Bekannt für frisches Obst und Fisch. Besichtigen Sie einen Teil der Burg und erleben Sie die Geschichte.

    Fukuoka

    Fukuoka / Dazaifu

    Viele Sehenswürdigkeiten und köstliche Küche. Fukuoka lässt nichts zu wünschen übrig.

    Saga

    Karatsu / Imari / Arita

    Erleben Sie eine atemberaubende Naturkulisse und traditionelles Handwerk. Hinter jeder Ecke warten tolle Überraschungen auf Sie.

    Kumamoto

    Kumamoto / Aso-san / Kurokawa-Onsen

    Erleben Sie eine wundervolle Natur und genießen Sie Gaumen- und Gourmetfreuden, die Sie sonst nirgends finden.

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    Kirishima-Yaku-Nationalpark / Satsuma-Halbinsel / Amami-Inseln

    Heimat historischer Helden und aktive Vulkanlandschaft. Stoßen Sie mit leckerem Shochu an und probieren Sie die einzigartige regionale Küche.

    Okinawa

    Osumi-Inseln / Miyako-Inseln / Yaeyama-Inseln

    Japans tropische Seite überrascht mit einzigartiger Kultur und Geschichte

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Das traditionelle Japan

Zu jeder Japan-Reise gehört unbedingt auch ein Einblick in die uralte Kultur des Landes. Glücklicherweise hat es Japan geschafft, den Schritt in die Moderne zu vollziehen, ohne dafür seine überlieferten Bräuche und Traditionen aufzugeben. So können Besucher das traditionelle Japan auf vielfältige Weise hautnah erleben.

Die Kunstformen Ikebana, Origami und japanische Kalligraphie haben eines gemeinsam: Washi, das traditionelle, handgeschöpfte Japanpapier. Washi bedeutet wörtlich so viel wie „japanisches Papier“ und wird seit über 1.000 Jahren hergestellt. Es gilt als eine der edelsten Papiersorten der Welt und wurde von der UNESCO in das immaterielle Kulturerbe der Menschheit aufgenommen. Washi wird üblicherweise aus den langen Innenfasern der Pflanzen Gampi, Mitsumata und Kozo (Papiermaulbeere) hergestellt und zeichnet sich gegenüber anderen Papiersorten durch seine größere Robustheit und Flexibilität aus. Außerdem ist es in unzähligen Farben, Maserungen und Musterungen erhältlich. Dadurch lässt sich Washi bei Weitem nicht nur für künstlerische Zwecke verwenden – das Papier ist auch in den verschiedensten Ausprägungen als Souvenir beliebt und wird zu traditionellen japanischen Wandschirmen und Schiebetüren bzw. sogar zu westlich geprägter Wohndekoration verarbeitet. Papierfabriken und Museen im ganzen Land veranstalten Workshops, bei denen sich Besucher selbst an der Washi-Herstellung versuchen können.

Die Teezeremonie (Sado, wörtlich: „Teeweg“) ist eines der vollendetsten Beispiele für japanische Ästhetik und vermittelt auf einzigartige Weise die japanischen Ideale von Gleichgewicht, Harmonie, Anmut und Etikette. Bei dem stark durch den Zen-Buddhismus beeinflussten Sado-Ritual hat jede Bewegung und jedes Element (selbst das Verstreichen von Zeit) einen bestimmten Zweck. Viele Tempel (Otera) in ganz Japan halten Teezeremonien für Besucher ab – ein einzigartiges Erlebnis, das Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Vor Ort können Sie auch gleich die Meditationstechnik Zazen (wörtlich: „Sitzmeditation“) ausprobieren, bei der es darauf ankommt, sich vollständig von der Welt der Worte, Vorstellungen und Bilder zu lösen. Im Zen-Buddhismus wird Zazen als Technik eingesetzt, um Körper und Geist zur Ruhe zu bringen und so die Konzentration zu fördern und Erleuchtung zu erlangen. Besucher können Zazen in vielen Tempeln praktizieren.

Selbst in den modernen japanischen Städten gehören Geishas oder ihre jüngeren Lehrmädchen (Maikos) nicht selten zum Straßenbild. In Kyoto ist die Wahrscheinlichkeit einer solchen Begegnung besonders hoch, da diese Kunstform dort bis heute intensiv gepflegt wird. Eine Geisha (wörtlich so viel wie „Person der Künste“) lässt sich am besten als Unterhaltungskünstlerin beschreiben. Die frühen Geishas waren versiert in Tanz, Gesang, klassischer japanischer Musik, Konversation und sogar Gesellschaftsspielen und etablierten sich schnell als Unterhalter für die oberen Klassen. Viele Ryoutei (traditionelle japanische Restaurants) bieten die – recht kostspielige – Möglichkeit, im privaten Strohmattenzimmer einen Abend mit Speisen, Getränken und Unterhaltung in Gesellschaft einer echten Geisha zu verbringen.

  • ©SHOCHIKU

Eine weitere traditionelle japanische Unterhaltungsform, die ebenfalls nach wie vor aktiv gepflegt wird, ist Kabuki. Der Begriff setzt sich aus den Schriftzeichen für „Gesang“, „Tanz“ und „Können“ zusammen. Kabuki ist eine Form der Tanzdramatisierung, die vor allem für ihre aufwändigen Kostüme und die stark stilisierten Bewegungen bekannt ist. Die Teilnahme an einer Kabuki-Aufführung ist ein ganztägiger Programmpunkt. Besucher haben aber auch die Möglichkeit, das Spektakel mitzuerleben, ohne dafür den ganzen Tag im Theater verbringen zu müssen: Alle Kabuki-Theater verkaufen auch Makumi-Tickets für einzelne Akte. Auf Wunsch können zudem Aufzeichnungen mit englischsprachigen Erläuterungen zur Darbietung gemietet werden.

Einen besonders unterhaltsamen Einblick in das „echte“ traditionelle Japan vermitteln Sumo-Turniere. Diese sogenannten Basho finden alle zwei Monate statt. Den Auftakt bildet das Januarturnier in Tokyo, gefolgt von Turnieren in Osaka (März), Tokyo (Mai), Aichi (Juli), erneut Tokyo (September) und Fukuoka (November). Mehr noch als die einzigartigen Kämpfe ist vor allem das Begrüßungsritual ein unvergessliches Erlebnis. Bei Betreten des Rings schreiten die schwergewichtigen Sumo-Ringer in einer festgelegten Zeremonie um die Kampffläche. Ihr Unterleib ist dabei durch einen aufwändig verzierten, schürzenähnlichen Keshou mawashi bedeckt. Für Nicht-Japaner sehen diese Schürzen elegant und äußerst traditionell aus – tatsächlich werden darauf aber einheimische Unternehmen beworben, die die einzelnen Rishiki oder Ringer sponsern. Ob bei einem Sieg oder einer Niederlage: Sumo-Ringer dürfen keine Emotionen zeigen. Die Zuschauer feuern ihre Favoriten dagegen mit begeisterten lauten Zurufen an und werfen nach einer hart umkämpften Partie sogar ihre Zabuton-Kissen in den Ring. Die Turniere dauern jeweils zwei Wochen und enden stets an einem Sonntag. Je näher das Turnierende rückt, desto lebhafter geht es im Publikum zu und desto schwieriger ist es, an Karten zu kommen. Vormittags treten zunächst die Ringer auf den hinteren Rängen an. Wenn Sie kein begeisterter Fan des Sumo-Sports sind, reicht in der Regel die letzte Stunde aus, um einen guten Eindruck vom japanischen Nationalsport zu erhalten.

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