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Arashiyama und Sagano

Die Togetsukyo-Brücke im Herbst

Arashiyama (嵐山) ist ein reizvolles Touristenziel in den westlichen Außenbezirken von Kyoto. Die Gegend ist seit der Heian-Zeit (794-1185) ein beliebtes Ausflugsziel, als die Adeligen die unberührte Natur für sich entdeckten. Besonders schön ist Arashiyama zur Kirschblüte und während der Laubverfärbung im Herbst.

Das bekannteste Wahrzeichen von Arashiyama ist die Togetsukyo-Brücke. In ihrer näheren Umgebung befinden sich viele kleine Geschäfte, Restaurants und andere Attraktionen, darunter der Tenryuji-Tempel, die berühmten Bambushaine von Arashiyama und Boote, die für Ausflüge auf dem Fluss gemietet werden können.

Im nördlichen Teil von Arashiyama wird die Atmosphäre weniger touristisch und zunehmend ländlich. Am Fuß der bewaldeten Berge stehen mehrere kleine Tempel. Der Bereich nördlich der Togetsukyo-Brücke wird auch als Sagano bezeichnet, während sich die Bezeichnung „Arashiyama“ streng genommen nur auf die Berge am südlichen Flussufer bezieht, üblicherweise aber für den gesamten Bezirk verwendet wird.

Ausflugsboote und blühende Kirschbäume

Eine der angenehmsten und praktischsten Möglichkeiten zur Erkundung von Sagano ist, sich eines der Fahrräder zu nehmen, die für ca. 1.000 Yen an den Bahnhöfen vermietet werden. Eine Radfahrt durch die dörflichen Wohngebiete und Felder zu den verschiedenen Tempeln gehört zu den schönsten Erlebnissen bei einem Besuch in Arashiyama. Unweit des Adashino Nenbutsuji-Tempels befindet sich auch eine hübsche, gut erhaltene Siedlung.

Besonders attraktiv (und überlaufen) ist Arashiyama ab Anfang April zur Kirschblüte und in der zweiten Novemberhälfte, wenn sich das Herbstlaub verfärbt. In den Sommermonaten können Touristen am Fluss Hozu die Einheimischen beim traditionellen Kormoranfischen beobachten. Auch ein Besuch im Dezember ist zu empfehlen, wenn im Rahmen des Hanatoro-Festes unzählige Laternen in den Straßen und Bambuswäldern leuchten.

Die Togetsukyo-Brücke
Die Togetsukyo-Brücke (wörtlich: „Brücke zum Mond“) ist das bekannteste Wahrzeichen von Arashiyama. Die Brücke wurde ursprünglich in der Heian-Zeit (794-1185) errichtet und zuletzt in den 1930ern wiederaufgebaut. Besonders schön ist der Blick auf die Brücke vor dem Hintergrund der bewaldeten Berge. Direkt neben der Brücke wurde ein Uferpark mit Dutzenden Kirschbäumen angelegt.

Bambushaine
Das Wegnetz durch die Bambuswälder lädt zu idyllischen Spaziergängen oder Radfahrten ein. Besonders reizvoll sind die Haine, wenn sich die hohen Bambusstämme im leichten Wind wiegen. Die einheimischen Handwerker verarbeiten den Bambus seit Jahrhunderten zu Körben, Schalen, Kisten, Matten und anderen Gebrauchsgegenständen.

Okochi Sanso-Villa
Öffnungszeiten: 09:00 bis 17:00
Geschlossen: Täglich geöffnet
Eintritt: 1.000 Yen

Die ehemalige Villa des bekannten Schauspielers Okochi Denjiro (1896-1962) liegt hinter den Bambuswäldern von Arashiyama. Zu Okochi Sanso gehören verschiedene Gärten und Gebäude, darunter Wohnquartiere, Teehäuser und Tore. Die Gebäude können nur von außen besichtigt werden. Im Eintrittspreis enthalten ist ein grüner Matcha-Tee mit einem Snack.

Affenpark Iwatayama
Öffnungszeiten: 09:00 bis 17:00 Uhr (von November bis Mitte März bis 16:30 Uhr); Einlass bis 30 Minuten vor Schließung
Geschlossen: Bei starkem Regen oder Schneefall
Eintritt: 550 Yen

Der Eingang zu dem in den Arashiyama-Bergen gelegenen Affenpark liegt am Südende der Togetsukyo-Brücke. Ein etwa zehnminütiger Fußweg führt Besucher zu einem offenen Gehege, in dem sich über einhundert Affen frei bewegen. Vom Park bieten sich auch schöne Ausblicke über die Stadt.

Historische Straße in Saga-Toriimoto
Ein Großteil dieser zum Adashino Nenbutsuji-Tempel führenden Straße wurde im Stil der Meiji-Zeit (1868-1912) erhalten. Viele Gebäude sind traditionelle Machiya (Stadthäuser), die ursprünglich privat genutzt wurden, inzwischen aber in Geschäfte und Restaurants umgewandelt wurden.

Rakushisha
Öffnungszeiten: 09:00 bis 17:00 (Januar und Februar 10:00 bis 16:00)
Geschlossen: 31. Dezember und 1. Januar
Eintritt: 200 Yen

In der reetgedeckten Hütte Rakushisha lebte im 17. Jahrhundert der Haiku-Dichter Mukai Kyorai. Mukai war ein Schüler von Basho Matsuo, einem der größten japanischen Dichter, der hier sogar einige Gedichte verfasst hat. Mukai nannte sein Heim Rakushisha („Hütte der herabgefallenen Dattelpflaumen“), nachdem ein Sturm die Früchte von den umliegenden Bäumen gefegt und auf dem Erdboden verteilt hatte.

Tempel:

Tenryuji-Tempel
Öffnungszeiten: 08:30 bis 17:30 (Ende Oktober bis Ende März bis 17:00)
Geschlossen: Täglich geöffnet
Eintritt: 500 Yen für die Gärten, weitere 100 Yen für den Zutritt zu den Gebäuden

Der Tenryuji ist der größte und beeindruckendste Tempel in Arashiyama und zählt zu den fünf bedeutenden Zen-Tempeln in Kyoto. Der 1339 zu Beginn der Muromachi-Zeit (1338-1573) gegründete Tempel ist eine von Kyotos zahlreichen UNESCO-Weltkulturerbestätten. Neben den Tempelgebäuden gehören auch attraktive Gärten mit Spazierwegen zur Anlage.

Daikakuji-Tempel
Öffnungszeiten: 09:00 bis 17:00 (Einlass bis 16:30)
Geschlossen: Täglich geöffnet
Eintritt: 500 Yen (600 Yen für ein Kombiticket mit dem Gioji-Tempel)

Der Daikakuji ist ein Tempel der Shingon-Sekte des japanischen Buddhismus. Die Gebäude der früheren Kaiserresidenz wurden 876 in einen Tempel umgewandelt. Die Rolle des Hauptpriesters wurde traditionell von einem Mitglied der kaiserlichen Familie übernommen. Neben den Hauptgebäuden befinden sich ein großer Teich und eine Pagode.

Jojakkoji-Tempel
Öffnungszeiten: 09:00 bis 17:00 (Einlass bis 16:30)
Geschlossen: Täglich geöffnet
Eintritt: 500 Yen

Dieser kleine Bergtempel wurde 1596 gegründet. Die attraktiven, kleinen Gebäude und Tore strahlen eine ruhige und bescheidene Atmosphäre aus. Die Wege und Stufen der Tempelanlage sind von Ahornbäumen und Moos gesäumt. An verschiedenen Aussichtspunkten eröffnen sich gute Ausblicke auf das Zentrum von Kyoto.

Nisonin-Tempel
Öffnungszeiten: 09:00 bis 16:30
Geschlossen: Täglich geöffnet
Eintritt: 500 Yen

Der Nisonin-Tempel liegt wie der Jojakkoji an einem Berghang, hat aber etwas größere und eindrucksvollere Gebäude vorzuweisen. Die allgemein eher bescheidene Atmosphäre der Tempelanlage ist zum Teil auf die überhängenden Bäume an den Spazierwegen zurückzuführen. Der Mitte des 9. Jahrhunderts gegründete Nisonin ist ein Tempel der Tendai-Sekte. Vom höhergelegenen Bereich der Anlage bieten sich Ausblicke über die Stadt.

Gioji-Tempel
Öffnungszeiten: 09:00 bis 17:00 (Einlass bis 16:30)
Geschlossen: Täglich geöffnet
Eintritt: 300 Yen (600 Yen für das Kombiticket mit dem Daikakuji-Tempel)

Der Gioji-Tempel ist noch tiefer im Wald verborgen als der Jojakkoji und der Nisonin. Der Tempel ist vor allem für seinen Moosgarten bekannt, der mit hohen Ahornbäumen durchsetzt ist. Das Eingangstor und die kleine Haupthalle sind mit Reet gedeckt. Das reizvolle Rundfenster der Halle gibt den Blick auf die Gärten frei.

Adashino Nenbutsuji-Tempel
Öffnungszeiten: 09:00 bis 16:30 (Dezember bis Februar bis 15:30).
Geschlossen: Täglich geöffnet
Eintritt: 500 Yen

Der Adashino Nenbutsuji-Tempel befindet sich am Ende der historischen Straße Saga-Toriimoto. Die Gründung des Tempels geht auf den Anfang des 9. Jahrhunderts zurück, als der berühmte Mönch Kobo Daishi hier Steinstatuen für die Seelen der Toten errichtete. Heute gibt es auf dem Tempelgelände Hunderte solcher Steinstatuen. Auf der Rückseite des Tempels führt ein kurzer Weg durch einen Bambushain.

Otagi Nenbutsuji-Tempel
Öffnungszeiten: 08:00 bis 17:00 (Einlass bis 16:45)
Geschlossen: Täglich geöffnet
Eintritt: 300 Yen

Weitere zehn Gehminuten nördlich des Adashino Nenbutsuji-Tempels steht der ähnlich benannte Otagi Nenbutsuji-Tempel. Er ist bekannt für seine 1.200 steinernen Rakan-Statuen von Buddha-Jüngern, von denen jede einen anderen Gesichtsausdruck hat. Die erst vor relativ kurzer Zeit in den 1980ern und Anfang der 1990er errichteten Statuen sind über die gesamte Tempelanlage verteilt, die sich über einen Teil eines bewaldeten Berghangs erstreckt.

Unternehmungen:

Saga-Panoramazug
Der Saga-Panoramazug folgt auf seiner sieben Kilometer langen Strecke von Arashiyama ins nahe Kameoka meist dem Verlauf des hübschen Flusses Hozu. Die 25-minütige Fahrt erfolgt mit einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 25 km/h, sodass Passagiere die Landschaft ausgiebig und in Ruhe bewundern können.

Flussbootsfahrt auf dem Hozu
Die gemächliche, zweistündige Hozu River Boat Tour auf dem gewundenen Hozu startet am nahen JR-Bahnhof Kameoka und führt zwischen den bewaldeten Berghängen bis zur Togetsukyo-Brücke. Die Boote bieten Sitzplätze für 25 Personen und sind im Winter beheizt.

Kormoranfischen (Ukai)
Im Juli und August täglich um 19:00 und 20:00 (ausgenommen 16. August)
Vom 1. bis 23. September täglich um 18:30 und 19:30 Uhr
Bei zu hohem Wasserstand werden die Touren abgesagt.
Kosten: 1.700 Yen für eine einstündige Bootsfahrt

Der Hozu in Arashiyama ist einer von etwa einem Dutzend Flüssen in Japan, an denen von Juli bis in den späten September hinein Ukai praktiziert wird – eine traditionelle Methode des Fischfangs, bei der Kormorane eingesetzt werden. Touristen können die Fischer und ihre Vögel aus kostenpflichtigen Sightseeing-Booten oder vom Ufer aus beobachten. Die Boote legen vom Pier unweit der Togetsukyo-Brücke ab.

Anfahrtsbeschreibung

Mit Japan Railways (JR)
Die schnellste Verbindung vom Bahnhof Kyoto nach Arashiyama bietet die JR-Linie Sagano (auch JR-Linie Sanin genannt). Eine einfache Fahrt zum Bahnhof Saga-Arashiyama dauert 15 Minuten und kostet 240 Yen. Vom Bahnhof Saga-Arashiyama erreichen Sie das Zentrum von Arashiyama in 5-10 Gehminuten.

Mit Keifuku Railways (Randen)
Die kleinen Züge der Keifuku-Linie Arashiyama verbinden Arashiyama mit dem Bahnhof Omiya im Zentrum von Kyoto (Kreuzung Shijo-Straße und Omiya-Straße). Die Fahrt dauert 20 Minuten und kostet 200 Yen. Keifuku Railways bedient auch den Bahnhof Kitanohakubaicho im Norden von Kyoto, von dem es nicht weit zu den Tempeln Kinkakuji, Ryoanji und Ninnaji ist (20-30 Minuten, 200 Yen, einmaliges Umsteigen erforderlich). Der Keifuku-Bahnhof Arashiyama liegt mitten im Zentrum von Arashiyama.

Mit Hankyu Railways
Nehmen Sie vom Bahnhof Kawaramachi oder Karasuma im Zentrum von Kyoto (Shijo-Straße) die Hankyu-Hauptlinie bis Katsura und von dort die Hankyu-Linie Arashiyama nach Arashiyama. Eine einfache Fahrt dauert ca. 20 Minuten und kostet 220 Yen. Der Hankyu-Bahnhof Arashiyama liegt auf der gegenüberliegenden Flussseite, ca. 5-10 Gehminuten vom Zentrum Arashiyamas entfernt.

Mit dem Bus
Arashiyama wird von Buslinien aus verschiedenen Teilen Kyotos angefahren. Es empfiehlt sich jedoch, einen Zug nach Arashiyama zu nehmen, um nicht in zeitraubende Verkehrsstaus zu geraten.

Mit dem Auto
Aufgrund der Verkehrsüberlastung und der schwierigen Parkplatzsuche wird von einer Anreise im Auto abgeraten. Für Reisende, die mit dem Auto unterwegs sind und in die Bergregion Takao weiterfahren möchten, soll aber darauf hingewiesen werden, dass der mautpflichtige Arashiyama Takao Parkway eine günstige Verbindung zwischen Arashiyama und Takao bietet (1.180 Yen in einfacher Richtung).

Quelle: japan-guide.com

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