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Ginkakuji (Silberner Pavillon)

Der Zen-Tempel Ginkakuji (銀閣寺, Silberner Pavillon) liegt an den Berghängen am Ostrand von Kyoto (Higashiyama). 1482 ließ der Shogun Ashikaga Yoshimasa auf dem Gelände des heutigen Tempels seinen Alterswohnsitz errichten. Als Vorbild diente ihm dabei der Kinkakuji (Goldener Pavillon), der Alterswohnsitz seines Großvaters am Fuß der nördlichen Berge Kyotos (Kitayama). Nach Yoshimasas Tod 1490 wurde die Villa in einen Zen-Tempel umgewandelt.

Als Alterswohnsitz eines kunstbesessenen Shoguns entwickelte sich der Ginkakuji schnell zu einem Zentrum der zeitgenössischen Kultur. Zur Abgrenzung von der Kitayama-Kultur aus den Tagen seines Großvaters wird dabei von der Higashiyama-Kultur gesprochen. Anders als die Kitayama-Kultur, die auf die aristokratischen Kreise von Kyoto beschränkt blieb, hatte die Higashiyama-Kultur weitreichende Auswirkungen auf das gesamte Land. Zu den während dieser Zeit entwickelten und verfeinerten Künsten zählen die Teezeremonie, die Blumensteckkunst, das No-Theater, Poesie, Gartengestaltung und Architektur.

Heute umfasst der Ginkakuji den Silbernen Pavillon, ein halbes Dutzend andere Tempelgebäude, einen schönen Moosgarten und einen einzigartigen Trockensandgarten. Ein Rundweg führt Besucher durch die Gärten und zu den einzelnen Gebäuden.

Die Hondo-Halle (links hinter dem Baum) und die Togudo-Halle (rechts)

Den ersten Blick auf den Silbernen Pavillon erhalten Besucher kurz nach Betreten der Anlage. Die beiden Stockwerke des offiziell Kannonden (Kannon-Halle) genannten Pavillons sind in zwei unterschiedlichen Architekturstilen gehalten. Im Inneren thront eine Statue von Kannon, der buddhistischen Göttin der Barmherzigkeit. Allerdings können die Innenräume nicht besichtigt werden.

Trotz der naheliegenden Vermutung war der Silberne Pavillon nie silbern. Es wird vermutet, dass der Name eine mehr als hundert Jahre nach dem Bau des Pavillons aufgekommene Anspielung auf sein ursprüngliches Vorbild, den Goldenen Pavillon, darstellt. Eine andere Erklärung ist, dass das reflektierende Mondlicht dem dunklen Äußeren des Pavillons (das früher mit schwarzem Lack überzogen war) ein silbernes Aussehen verlieh.

Der Pavillon ist eines von nur zwei Gebäuden auf dem Gelände des Ginkakuji, die die zahlreichen Brände und Erdbeben vergangener Jahrhunderte unbeschadet überstanden haben. Um das Bauwerk in einem guten Zustand zu erhalten, wurden allerdings immer wieder Renovierungsarbeiten durchgeführt. So wurden etwa zuletzt bis zum Frühjahr 2010 das Dach erneuert und die Erdbebenfestigkeit des Gebäudes verbessert.

Der Silberne Pavillon

Die nächste Station ist der ausgedehnte, akribisch gepflegte Trockensandgarten „See des Silbersandes“ mit dem massiven Sandkegel „Mondschauplattform“. Der Garten grenzt an die Haupthalle (Hondo), deren Schiebetüren (Fusuma) mit Gemälden verziert sind. Ein Betreten der Halle ist nicht möglich.

Direkt daneben steht der Togudo, außer dem Silbernen Pavillon das einzige Gebäude aus der Gründungszeit des Ginkakuji. Der Togudo ist vor allem für ein Studierzimmer mit 4,5 Tatami-Matten bekannt, das als ältestes noch erhaltenes Beispiel für die Shoin-Architektur gilt – ein Stil, in dem bis heute die meisten zeitgenössischen Tatami-Räume gehalten sind. Das Gebäude und sein Studierzimmer sind in der Regel nicht für die Allgemeinheit geöffnet.

Nach dem Togudo gelangen Besucher in den Moosgarten des Ginkakuji. Neben Teichen mit Inseln und Brücken sind hier kleine Bäche und verschiedene Pflanzen zu sehen. Hinter den Gebäuden führt der Pfad einen Anstieg hinauf, von dessen Spitze sich ein schöner Ausblick über die gesamte Tempelanlage und die dahinter liegende Stadt eröffnet. Vor dem Verlassen der Anlage können Besucher noch einmal einen genaueren Blick auf den Silbernen Pavillon werfen.

Ausblick vom Hügel hinter den Tempelgebäuden

Anfahrtsbeschreibung

Der Ginkakuji wird vom Bahnhof Kyoto von den Bussen 5, 17 bzw. 100 direkt angefahren (35-40 Minuten, 230 Yen einfach). Alternativ erreichen Sie den Ginkakuji auch zu Fuß in ca. 30-45 Minuten vom Nanzenji-Tempel über den Philosophenweg.

Quelle: japan-guide.com

Hours: 8:30 bis 17:00 (Dezember bis Februar 9:00 bis 16:30)

Admission: 500 Yen

Address: 2, Ginkakujicho, Sakyo-ku, Kyoto-shi, Kyoto

Airport: Flughafen Itami
Flughafen Kansai

Anmerkungen:

Geschlossen:
Täglich geöffnet

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