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Special Feature WAKAYAMA JAPAN FÜR GENIESSER

Die Heiligen Stätten und Pilgerrouten im Kii-Gebirge sind seit 10 Jahren Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Die drei Kumano Sanzan-Schreine Kumano Hongu Taisha, Kumano Hayatama Taisha und Kumano Nachi Taisha sind Symbole der Shinto-Religion. Die alten Pilgerrouten, die die drei Schreine verbinden, werden in ihrer Gesamtheit Kumano Kodo genannt.

1. TAG
09:28

1

Kumano Kodo Kan

Das Kumano Kodo Kan-Pilgerzentrum ist ein markantes, zwölfeckiges Gebäude gegenüber des Takijiri-oji. Hier erhalten Touristen Informationen zu Nakahechi, mit Schwerpunkt auf dem Kumano Kodo, sowie zur Geschichte der Region. Außerdem bekommt man dort Informationen zu Sehenswürdigkeiten in Nakahechi und Kodo, wie beispielsweise die Kumano Gaishi- und Takijiri-oji-Schreinsammlungen, und kann sich zudem Videos über Nakahechi ansehen.

Öffnungszeiten:
9:00 bis 17:00 * Während der Neujahrsfeiertage geschlossen
Wegbeschreibung:
Eine Gehminute von der Bushaltestelle Takijiri
Adresse:
1222-1 Kurisugawa, Nakahechi-cho, Tanabe
Flughafen:
Flughafen Nanki-Shirahama
KOMMENTAR VOM JAL TEAM

Nachdem Sie etwas über den Ursprung und die Geschichte des Kumano Kodo erfahren haben, haben Sie die Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto in traditioneller Kleidung der Heian-Zeit. (Leihgebühren)

2 Min.

12:00

2

Kumano Kodo-Wanderung 1
Takijiri-oji über Takahara bis zur Bushaltestelle Kurisugawa
3 Stunden und 20 Minuten (Wanderung entlang der Kumano Kodo-Pilgerroute)

Der Takijiri-oji ist einer der Gotai Oji, den fünf wichtigsten Schreine der 99 Oji von Kumano. Er galt als Eingang zur Heiligen Stätte von Kumano. Vom Takijiri-oji führt der Weg über einen steilen Pfad, vorbei an der Tainai Kuguri-Höhle, dem Chichi-iwa-Fels und dem Nezu-oji, bevor er den Tsurugi Sutra-Hügel erreicht. Ab da verläuft der Weg relativ flach und kreuzt nach etwa 25 Minuten eine Straße. Über Stufen führt der Weg anschließend in etwa 15 Minuten zum Dorf Takahara. Von dort erreichen Sie nach einem kurzen Fußmarsch entlang der Straße den Takahara Kumano-Schrein. In der Nähe des Takahara Kumano-Schreins befindet sich Kiri no Sato Takahara, ein Rastplatz mit Toiletten, Parkplätzen und einem hervorragenden Ausblick.

Chichi-iwa

KOMMENTAR VOM JAL TEAM

Nach einer alten Volksweisheit haben Frauen, die die Tainai Kuguri-Höhle durchqueren, keine Probleme bei der Geburt ihrer Kinder. Im Inneren ist es sehr eng, also seien Sie bitte vorsichtig, wenn Sie große Rucksäcke oder ähnliches mit sich tragen.

13 Min.

15:44

3

Kumano Kodo-Wanderung 2
Gyubadoji-guchi bis Chikatsuyu-oji
1 Stunde und 10 Minuten

Der Wanderpfad beginnt an der Bushaltestelle Gyubadoji-guchi vor Kumano Kodo Nakahechi Michi-no-Eki und führt von dort aus zur Gyubadoji-Statue. Von der Gyubadoji-Statue aus führt der Weg dann weiter über eine steile, gepflasterte Schräge nach Chikatsuyu. Seien Sie bitte vorsichtig, dieser Abschnitt kann rutschig sein. Nachdem Sie die Kitano-Brücke überquert haben, erreichen Sie Chikatsuyu-oji.

Hashiori-toge-Pass und Gyubadoji-Statue

KOMMENTAR VOM JAL TEAM

Die Gyubadoji-Statue ist heute das Wahrzeichen der Kumano Kodo-Pilgerrouten. Viele lokale Legenden und Lieder erzählen von Kaiser Kazan, der seinen wohlhabenden Lebenswandel in Kyoto aufgab, nachdem er im Alter von nur 19 Jahren dazu verleitet wurde, seinen Thron aufzugeben. Er wurde Priester und ging in der schwierigsten Zeit seines Lebens zusammen mit einer Handvoll seiner Anhänger nach Kumano.

10 Min.

17:10

4

Unterkunft in Chikatsuyu(Übernachtung)

Auf ungefähr halber Strecke der Nakahechi-Route (Takijiri-oji bis Kumano Hongu Taisha) des Kumano Kodo liegt Chikatsuyu und eignet sich daher ideal für eine Übernachtung. Chikatsuyu ist ein wunderschönes Dorf, in dem das ursprüngliche Japan bewahrt wurde. Die Unterkunftsmöglichkeiten sind klein, aber es wird großer Wert auf Gastfreundlichkeit gelegt und Sie haben die Möglichkeit, mit regionalen Zutaten zubereitete Gerichte zu verkosten. In der Nähe befindet sich auch das historische Geburtshaus des japanischen Künstlers Banka Nonagase, das vor über einem Jahrhundert errichtet wurde. Derzeit läuft das Haus unter dem Namen „Kameya“ und es werden Führungen für Touristen angeboten. Das Haus wurde im alten japanischen Stil errichtet und die nostalgische Atmosphäre lädt zum Ausruhen und Entspannen ein.

KOMMENTAR VOM JAL TEAM

Kodo-Lunchboxen sind die ideale Verpflegung für die Kumano Kodo-Wanderung. Für Gerichte wie Mehari Zushi und saisonales gedünstetes Gemüse werden regionale Produkte verwendet. So entdecken Sie während Ihrer Wanderung entlang der uralten Pilgerpfade auch den Geschmack Kumanos.

2. TAG
08:00

5

Kumano Kodo-Wanderung 3
Chikatsuyu-oji bis Hosshinmon-oji
6 Stunden und 30 Minuten (entlang der Kumano Kodo-Pilgerroute)

An diesem Tag beginnt Ihre Wanderung am Chikatsuyu-oji, dem vermutlich ältesten der Nakahechi-Oji. In Chikatsuyu befinden sich die Grabstätten der Nonagase-Familie, die dem Südlichen Hof dienten. Hisohara-oji liegt etwa eine Stunde von Chikatsuyu entfernt. Von dort führt der Pfad über den Hügel und zwischen Häusern hindurch bis zum Tsugizakura-oji und den Nonaka-no-Ipposugi-Zedern. Direkt darunter befindet sich die Nonaka-no-Shimizu-Quelle, die zu einer der 100 besten natürlichen Wasserquellen Japans gewählt wurde und definitiv einen Besuch wert ist. Anschließend führt der Pfad am Nakagawa-oji vorbei und erreicht schließlich den Kobiro-oji. Von dort windet sich der Pfad am Kumasegawa-oji vorbei und überquert den Waraji-toge-Pass bis zum Yukawa-oji. Nach dem Yukawa-oji beginnt der Aufstieg zum Mikoshi-toge-Pass. Am Mikoshi-toge-Pass gibt es einen Rastplatz mit Toiletten, wo Sie die Möglichkeit haben, sich vor dem Abstieg auszuruhen. Seien Sie nach dem anstrengenden Aufstieg auf dem Weg nach unten vorsichtig. Sie erreichen schließlich einen unbefestigten Waldweg, der am Funtanama-Schrein und Inohana-oji vorbeiführt und dann am Hosshinmon-oji endet. Man sagt, dass dort einst ein Hosshinmon genanntes Otorii stand und den Eingang zur Heiligen Stätte von Kumano Hongu Taisha markierte.

Hidehira Zakura

1 Stunde.

16:00

6

Yunomine Onsen-Wanderung (Unterkunft)
Übernachtung Die Wanderung dauert etwa eine Stunde.

Diese heiße Quelle wurde im Jahr 1800 eröffnet. Yunomine Onsen ist eine der ältesten heißen Quellen in Japan. Die Atmosphäre dort hat sich seit der Eröffnung kaum verändert und bietet einen Einblick in die Eleganz eines traditionellen japanischen Thermalbads. Früher wuschen sich die Pilger auf ihrem Weg nach Kumano in Yunomine, um an diesem heiligen Ort ihre Seelen zu reinigen und sich von den Strapazen der Reise zu erholen. Das Tsuboyu-Bad ist als UNESCO-Welterbe eingetragen und das Wasser ändert angeblich sieben Mal am Tag die Farbe. Außer dem Tsuboyu-Bad können Sie auch im öffentlichen Badehaus Yunomine Onsen entspannen. In der näheren Umgebung befinden sich eine Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten, z. B. Yunomine-oji, einer der 99 Oji, sowie die geschichtsträchtigen Ruinen der Legende von Hangan Oguri.

KOMMENTAR VOM JAL TEAM

Dieses Thermalbad hat heute viele internationale Besucher, je nach Jahreszeit stammen bis zu etwa einem Drittel der Besucher nicht aus Japan. Entlang des Flusses entspringen mehrere Heißwasserquellen mit einer Temperatur von bis zu 90°C – fast heiß genug, um damit zu kochen.

3. TAG
08:00

7

Kumano Kodo-Wanderung 4
Hosshinmon-oji über Kumano Hongu Taisha bis Oyunohara
Sie nehmen den Bus von der Haltestelle Yunomine bis zur Haltestelle Hosshinmon-oji. Vom Hosshinmon-oji bis Oyunohara folgen Sie der Kumano Kodo-Route (2,5 Stunden).

Die Strecke zwischen Hosshinmon-oji und Kumano Hongu Taisha ist ein Highlight des Nakahechi-Abschnitts des Kumano Kodo. Beginnend am Hosshinmon-oji, der als Eingang zur Heiligen Stätte von Kumano Hongu Taisha gilt, führt der Pfad an mehreren Oji-Schreinen in der Nähe des großen Schreins vorbei. Unter diesen Schreinen ist auch der Fushiogami-oji. Der Überlieferung nach warfen sich die Pilger in Anbetung und großer Dankbarkeit vor ihm nieder, nachdem sie vom beeindruckenden Ausblick auf Kumano Hongu Taisha überwältigt wurden. Vielleicht fühlen Sie am Ende Ihrer Wanderung beim Anblick des Schreins eine ähnliche Freude und Erleichterung, wie die Pilger am Ende ihrer langen, harten Wallfahrt.

Oyunohara, frühere Stätte des Kumano Hongu Taisha-Schreins

KOMMENTAR VOM JAL TEAM

Die Yatagarasu (dreibeinige Krähe) auf dem Emblem der japanischen Fußballliga ist ein sagenumwobener Vogel, der Kaiser Jimmu, den ersten Kaiser Japans, von Kumano nach Yamato begleitete.
Sie wird in den drei Kumano Sanzan-Schreinen als Schutzgott Kumanos verehrt und am Hongu Taisha gibt es einen schwarzen Yata-Pfeiler, auf dem die Yatagarasu abgebildet ist.

13:00

8

Tour durch das Kumano Hongu-Besucherzentrum
(ca. 30 Minuten)

Das Kumano Hongube-Besucherzentrum befindet sich im Bezirk Hongu, der die Präfekturen Wakayama, Nara und Mie verbindet. Der Bezirk Hongu beheimatet die heiligen Stätten und Pilgerrouten der Kii-Berge, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen.
Das Besucherzentrum bietet einen Ausblick auf Kumano Hongu Taisha und Oyunohara. Das Zentrum dient als Touristeninformation, in der sich Interessierte über die Region sowie die Heiligen Stätten und Pilgerstraßen in den Kii-Bergen (Kumano Kodo) informieren können. Hier erhalten Sie Informationen zum UNESCO-Weltkulturerbe der heiligen Stätten und Pilgerrouten im Kii-Gebirge sowie zur Region Kumano.

Öffnungszeiten:
9:00 bis 17:00 (das ganze Jahr über geöffnet)
Adresse:
100-1 Hongu, Hongu-cho, Tanabe
Flughafen:
Flughafen Nanki-Shirahama
KOMMENTAR VOM JAL TEAM

Im Wakayama-Welterbezentrum gibt es eine Ausstellung über den Berg Koya in der Präfektur Wakayama, ebenfalls eine UNESCO-Welterbestätte. Die Ausstellung „Kii Spirit“ wurde in Anlehnung an das Licht, das durch einen Zedernhain fällt, entworfen.

Auch interessant

8

Chichi-iwa-Fels

Der Chichi-iwa-Fels ist eng mit einer lokalen Tradition verbunden. Der Legende nach war Hidehira Fujiwara aus der Region Oshu Hiraizumi mit seiner Frau auf einer Pilgerreise nach Kumano, um sich dafür zu bedanken, dass sie ein Kind erwartete. Auf dem Weg zum Hauptschrein setzten bei seiner Frau die Wehen ein und sie gebar ihr Kind in Takijiri. Mit dem Neugeborenen konnten sie ihre Pilgerreise nicht fortsetzten, doch in der Nacht erschien ihm Kumano im Traum und sagte, er solle das Kind in einer Grotte mit dem Namen Chichi-iwa in den Hügeln hinter Takijiri zurücklassen. Er befolgte die Anweisung und sie setzten ihre Reise fort. Das Kind wurde von Bergwölfen beschützt und von Milch, die aus dem Fels tropfte, genährt, sodass es bei der Rückkehr seiner Eltern wohlauf war.

8

Hashiori-toge-Pass und Gyubadoji-Statue

Die Gyubadoji-Statue ist eine nur etwa 50 cm große Statue in der Nähe des Hashiori-toge-Passes. Sie zeigt eine Gestalt, die gleichzeitig auf einer Kuh und auf einem Pferd reitet. Einer Theorie nach stammt die Statue aus der Meji-Zeit und zeigt den reisenden Kaiser Kazan, der Kumano im Jahr 922 besuchte. Zum Ursprung des Hashiori-toge-Passes, wo sich die Statue befindet, gibt es folgende Geschichte:
Nachdem Kaiser Kazan entthront worden war, eilte er mit einer kleinen Gruppe Untergebener nach Kumano.
Auf dem Weg dorthin erreichte er den Pass und beschloss, eine Mittagspause einzulegen. Er hatte jedoch seine Essstäbchen vergessen. Als daraufhin einer seiner Untergebenen wildes Gras abbrach, um es dem Kaiser als Essstäbchen zu reichen, floss eine blutartige Substanz aus dem Stengel. Verwundert versuchte der Kaiser herauszufinden, ob es sich bei der Flüssigkeit um Blut oder Tau handelte. Noch heute wird diese Geschichte im Dorf Chikatsuyu am Fuße des Passes erzählt.

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Hidehira Zakura

Auch über Hidehira Zakura gibt es eine Legende, die von Hidehira Fujiwara handelt.
Hidehira und seine Frau ließen ihr Neugeborenes beim Chichi-iwa-Fels in der Nähe von Takijiri zurück und setzten ihre Pilgerreise fort. Als sie Nonaka erreicht hatten, brach Hidehira einen Ast von einem Kirschbaum ab, der neben dem Pfad wuchs. Wenn der Zweig verwelkte, würde auch sein Kind sterben, so glaubte er. Würde sein Kind aber dank des Schutzgeistes von Kumano überleben, würde auch der Zweig nicht verwelken. Der Legende nach steckte er den Zweig in den Boden, wo dieser schon bald Wurzeln schlug und gedeihte, und auch das Kind überlebte.

8

Oyunohara, frühere Stätte des Kumano Hongu Taisha-Schreins

Von Oyunohara glaubt man, dass es die Lichtung sei, wo die Kumano-Gottheiten vom Himmel herabstiegen. In den letzten Jahren wollte viele Besucher diesen magischen Ort mit eigenen Augen sehen.
Kumano Hongu Taisha befand sich früher auf einer Sandbank mit dem Namen Oyunohara, wo die Flüsse Kumano, Otonashi und Iwata zusammenfließen. Früher umfasste das Gebiet etwa 36.000 Quadratkilometer, fünf Gebäude, zwölf Schreine sowie ein Turmtor, eine Kagura-Halle, in der traditionelle Tänze aufgeführt wurden, und eine Bühne. Es war um ein vielfaches größer als das heutige Gebiet.
Bis zur Edo-Zeit gab es keine Brücke, die über den Fluss zur Sandbank führte. Pilger mussten also durch den Fluss waten, um dorthin zu gelangen und die Pilgerreise galt erst dann als abgeschlossen, wenn der Saum ihres Kimonos in Wasser getränkt war. Dieses letzte Reinigungsritual wurde in den kalten Wassern des Otonashi-Flusses durchgeführt, bevor die Pilger den Schrein betraten.
Im August 1889 traf eine starke Flut das Hongua Taisha-Gebäude und zerstörte viele der Schreine. Vier Schreine, die die Flut überstanden hatten, wurden daraufhin an ihren jetzigen Standort auf dem Kumano Hongu Taisha-Gelände gebracht. Nach der Flut wurden an diesem früheren Ort des Gebets zur Erinnerung an die zerstörten Schreine mehrere kleine Schreine erbaut.

KOMMENTAR VOM JAL TEAM

Zusammengestellt von Keisuke Watanabe
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